Wie oft geht man an Seelen vorüber, die an Gewohnheiten festgefroren sind… Elmar Kupke und Hans-Christoph Neuert(*1942), (1958 – 2011), deutsche Aphoristiker und Lyriker
Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder. (Alighieri Dante)
Jedes Volk hat die naive Auffassung, Gottes bester Einfall zu sein. Theodor Heuss
Lust ist immer spontan, Sucht strukturell. Andreas Tenzer(*1954), deutscher Philosoph und Pädagoge
Frau: ein Geschöpf, das ständig in den Spiegel schaut und es vergisst, wenn es aus einer Parklücke herausfährt. Unbekannt
Enttäuschungen sollte man verbrennen und nicht einbalsamieren. Mark Twain(1835 – 1910), eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker
Ich kann an einem Tag tausend adeln und zu Rittern machen. Aber so mächtig bin ich nicht, daß ich in tausend Jahren einen Gelehrten machen …
Jeder Staat, in dem die Tugend überwiegt, ist den anderen auf die Dauer überlegen. Friedrich II. der Große
Eine Landkarte ist nicht die Landschaft und Wörter sind nicht die Wirklichkeit. Unbekannt
Auch die Tugend ist eine Kunst, und auch ihre Anhänger teilen sich in Ausübende und bloße Liebhaber Marie von Ebner-Eschenbach
Je weiter man sich von der Realität entfernt, umso schmerzhafter wird die Wahrheit. Bernd Liske(*1956), Unternehmer aus Sachsen-Anhalt
Die meisten Menschen wären glücklich, wenn sie sich das Leben leisten könnten, das sie sich leisten. (Danny Kaye)
Bedeutet ›Regierung‹ wörtlich ›wiederkehrende Gier‹? Ronny Boch(*1978), Geologe, freier Autor
Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was sagt dann ein leerer Schreibtisch über den Menschen, der ihn benutzt aus? Albert Einstein
Physikalisch korrekt verhalten sich vor allem die Toten. Billy(*1932), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker
Ich kann mich nicht bereden lassen, ~ Macht mir den Teufel nur nicht klein! ~ Ein Kerl, den alle Menschen hassen, ~ Der muss was …
Ein Held ist einer, der tut, was er kann. Die anderen tun es nicht. Romain Rolland
Geld weicht Moral auf. Torsten Marold(*1962), dt. Spieleautor
Nichts sein und nichts lieben, ist identisch. (Ludwig Feuerbach)
Um beim anderen Geschlecht Erfolg zu haben, muss man der Frau erzählen, man sei impotent. Dann kann sie es gar nicht abwarten, das Gegenteil zu …
Der Mensch soll nicht seinen Braten mit den Tränen seines Nächsten salzen und nicht sein Süppchen mit dem Fett seines Nachbarn kochen. Hermann Kesten
Der Unterschied vom Hofnarren zum Idioten ist: Der Hofnarr ist ein Job! Thomas S. Lutter(*1962), Lyriker und Musiker
Geld, hatte sich herausgestellt, war genau wie Sex. Du hast an nichts anderes gedacht, wenn du’s nicht gehabt hast, und du hast an andere Dinge …
Ach, so tapfer war das gar nicht, Bud! Jeder andere mit der selben Todesverachtung hätte auch deine Mutter geheiratet! Al Bundy
Der Weise fragt nicht, ob man ihn auch ehrt. Nur er allein bestimmt sich seinen Wert. Johann Gottfried Seume
Was zu Herzen geht, muss aus irgend einem Herzen kommen. Martin Luther(1483 – 1546), deutscher Theologe und Reformator
Eine Werbeanzeige ist wie eine Radarabtastung. Es werden permanent neue Interessenten aufgespürt und gejagt. David Ogilvy
Du kannst dir nicht aussuchen wie du stirbst. Oder wann. Du kannst nur entscheiden wie du lebst. Jetzt. Joan Baez
Im Internet findet man mehr, als man sucht. Fred Ammon(*1930), Aphoristiker
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben. Alexander von Humboldt
Güte ist etwas so Einfaches: immer für andere da sein, nie sich selber suchen. Dag Hammarskjöld
Wird eine Ausnahme zur Regel, duldet sie keinerlei Ausnahmen. Alexander Fürstenberg(*1913), russischer Ingenieur für Radiotechnik
In einem Strudel fühlt sich der Schwimmer zuerst wie getragen. Arthur Feldmann(1926 – 2012), Studienrat und Schriftsteller österreichischer Herkunft, hatte Germanistik, Anglistik und Politikwissenschaften studiert
Überlege einmal, bevor du gibst, überlege zweimal, bevor du annimmst, und tausendmal, bevor du verlangst. Marie von Ebner-Eschenbach
Wenn man an die Vernunft glaubt, ist es wie mit jedem Glauben. Es ändert nichts. Erhard Blanck(*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler
Ich spiele eine Art von Rollen, die ich mir gerne anschauen würde, wenn ich noch immer Swimmingpools ausheben würde und vor meinen Problemen fliehen wollte. …
Getretener Quark wird breit – nicht stark. (Johann Wolfgang von Goethe)
Du fragst mich, Kind, was Liebe ist? Ein Stern in einem Haufen Mist. Heinrich Heine(1797 – 1856), eigentlich Harry Heine, deutscher Dichter und Romancier, ein …
Du musst jeden Tag auch deinen Feldzug gegen dich selber führen. (Friedrich Nietzsche)
Wer nicht vertrieben sein will, muß vertreiben. Friedrich von Schiller(1759 – 1805), Johann Christoph Friedrich, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der …