Spiegel sind mit Vorsicht zu genießen, sie kennen keine Rücksicht. Helga Schäferling(*1957), deutsche Sozialpädagogin
Wie Räder um eiserne Zapfen schwirren, im ewig gleichen Kreis wir irren: immer getrieben, immer gebannt. Richard Fedor Leopold Dehmel(1863 – 1920), dt. Dichter, Lyriker, …
Demokratie: Kompromißwirtschaft (Ron Kritzfeld)
Im Kollektiv ist der Einzelne ein Anderer. Erwin Koch(*1932), deutscher Aphoristiker
Die Gegenwart ist der Zustand zwischen der guten alten Zeit und der schöneren Zukunft. (Zarko Petan)
Wie viel Sein kostet Haben? Dr. Peter M. Wallimann(*1965), Autor
Die Wolken gehören zur Erde, nicht zum Himmel. (Waldemar Bonsels)
Laß es nicht so weit kommen, daß deine Zeit keine Verwendung mehr für dich hat! peter e. schumacher(1941 – 2013), Aphorismensammler und Publizist
Es gibt nur eine Ausflucht vor der Arbeit: Andere für sich arbeiten zu lassen. (Immanuel Kant)
Ständiges Runterschlucken macht schließlich einen dicken Hals. Esther Klepgen(*1965), Autorin
Wenn ich mit der Relativitätstheorie recht behalte, werden die Deutschen sagen, ich sei Deutscher, und die Franzosen, ich sei Weltbürger. Erweist sich meine Theorie als …
"Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft", große die Wirtschaft. Ernst Reinhardt(*1932), Dr. phil., Schweizer Publizist und Aphoristiker
Man sollte den Zweck anbeten. Er heiligt die Mittel. Erhard Horst Bellermann(*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker
Psychoanalyse geht immer aufs Konto des Therapeuten. Klaus Klages(*1938), deutscher Gebrauchsphilosoph und Abreißkalenderverleger
Detektiv: Beruf mit der Fähigkeit, Leute zu beschatten, die im Dunkeln leben. Ron Kritzfeld
Schlechte Nachrichten gehen um die Welt, gute erreichen kaum den Nachbarn. Fred Ammon(*1930), Aphoristiker
Wer kein Menschenfeind werden will, gewähre und beanspruche keine Hilfe. Emanuel Wertheimer(1846 – 1916), deutsch-österreichischer Philosoph und Aphoristiker ungarischer Herkunft
Wer die Geschichte versteht, wird nie eine Rolle in ihr spielen. (Théodore Simon Jouffroy)
Alle Esel sind grau, auch die mit zwei Beinen. Aus Tschechien
Wer am Zoll sitzt, ohne reich zu werden, ist ein Pinsel. (Johann Wolfgang von Goethe)
Es ist alles ein schrecklicher Kompromiss. Für Kunst bleibt keine Zeit. Alles, was zählt, ist das, was sie die "Kinokasse" nennen. Greta Garbo
Ich lernte eine ganze Reihe Mafiosi kennen, und alle erzählten mir, sie liebten den Film, weil ich den Paten mit Würde spielte. Bis heute lassen …
Ein schlechtes Gewissen verteidigt sich, ohne angegriffen zu sein. Fritz-J. Schaarschuh(*1935), deutscher Philologe und Aphoristiker
Das Problem heute ist doch, dass man sich um Details streitet, ohne sich im Grundsatz einig zu sein. Stefan Fleischer(*1938), Rentner, vorher Organisator einer Großbank
Da hat man schon kein Glück und dann kommt noch Pech dazu. (Jürgen Wegmann)
Managerkrankheit: eine Epidemie, die durch den Uhrzeiger hervorgerufen und durch den Terminkalender übertragen wird. (John Steinbeck)
Ich hatte schon immer das Gefühl, dass es nur zwei echte amerikanische Kunstformen gibt: Jazz und Westernfilme. Clint Eastwood
Der Zweifel wächst wie der Bart. Aus China
Auf Erden ist einzig das Unglück vollkommen. (Honoré de Balzac)
Eine unglaubliche Alkoholiker-Versammlung, die teilweise ganz ordinär nach Schnaps stinkt. Joschka Fischer
Seien wir mit dem Wetter zufrieden. Es gibt vorläufig kein anderes. Walter Ludin(*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner
Virtus post nummos. – Die Tugend (kommt) nach dem Geld. (Horaz)
Auf die Frage, ob man heiraten solle oder nicht, gab er die Antwort: "Was du auch tust, du wirst es bereuen." Diogenes Laertius(3. Jahrhundert n. …
Kräht der Hahn auf dem Mist ändert sich’s Wetter – oder’s bleibt wie es ist.
Halbwahrheiten sind gefährlicher als Unwahrheiten. Weil sie schwerer zu entlarven sind. Dr. Achim Reichert(*1941), Physiker, ehem. Hamburger Politiker
Schreib Kränkungen in den Staub, Wohltaten in den Marmor! Benjamin Franklin
Das Leben ist ein ständiger Kampf um Grauabstufungen auf einer Skala von Weiß bis Schwarz. Ursula Schachschneider(*1957), Malerin, Buchillustratorin, Dozentin, Autorin und Aphoristikerin
Die klügsten Männer sind jene, die ihrer Frau einreden können, dass Gartenarbeit schön macht. Karel Copek
Der Ort, wo die Guten noch unter sich sind: der Anfang. Billy(*1932), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker
Einer der Hauptnachteile mancher Bücher ist die zu große Entfernung zwischen Titel- und Rückseite. (Robert Lembke)